Was schon lange in der Schwebe hing wird nun endlich umgesetzt: Durch eine entsprechende Gesetzesänderung wird es Eigentümern von Elektrofahrzeugen (das betrifft ausdrücklich nicht nur Autos!) erleichtert, auf eigene Kosten Lademöglichkeiten einzurichten, ohne regelmäßig am Widerstand Einzelner in einer Eigentümergemeinschaft zu scheitern:

Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz:
Gesetzentwurf Drucksache 19/18791
Beschlußempfehlung und Bericht, Drucksache 19/22634

Der Bundesrat muß noch zustimmen, das Gesetz könnte noch im November 2020 in Kraft treten.

Diese Gesetzesänderung ist wesentlich dafür, daß sich Elektromobilität in weiten Teilen der Bevölkerung durchsetzen kann und nicht nur im Kreis der Eigenheimbesitzer. Um so bedauerlicher ist es, daß diese Gesetzesänderung so lange hat auf sich warten lassen - denn letztlich überwindet sie nur eine rein organisatorische Hürde, ohne irgend jemanden Geld zu kosten. Auch nicht den Steuerzahler. Sie ist somit eine fast perfekte Fördermaßnahme zum Nulltarif!

Natürlich hat die Corona-Pandemie auch die Aktivitäten des Solarmobil Karlsruhe e. V. beeinträchtigt. Zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, an denen wir gerne teilgenommen hätten, wurden abgesagt. Dabei gerät leider auch das diesjährige

30-jährige Gründungsjubiläum des Solarmobil Karlsruhe e. V.

ins Hintertreffen. Wie schon vor fünf Jahren, so lohnt sich auch zu diesem Anlass, mal wieder in die ersten Einträge der Vereinschronik zu schauen...

Was aber weitergeht, sind die kleinen Missionen und das Leben der Vereinsmitglieder mit der Elektromobilität. Hier nur ein paar Beispiele, zu denen wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle noch Details bringen werden:

44km Arbeitsweg mit dem Elektrotretroller

Ist es praktikabel, einen Arbeitsweg durch Wald und Flur, der einfach 22 km beträgt und in die eine Richtung 450 Höhenmeter und zurück 220 Höhenmeter überwindet, mit einem der neuartigen 20km/h-Elektrotretroller zurücklegen zu wollen?

© openrouteservice.org by HeiGIT | Map data © OpenStreetMap contributors (CC-BY 4.0)

Um dies zu klären, wurde mit dem Routenplaner-Dienst "Komoot" im "Fahrrad-Modus" eine schöne Route durch's Grüne gesucht und diese zunächst an einem freien Tag "außer Konkurrenz" mit dem Roller abgefahren. Fast vollkommen erfolgreich, und ohne Zwischenladen! Dank Rekuperation hat der Batteriestrom bis fast wieder nach Hause gereicht. Hinfahrt in ca. 1,5 Stunden. Wenn der Arbeitgeber einem jetzt noch für 10ct Strom spendiert, auch problemlos wieder ganz zurück...

Segway Ninebot MAX G30D

 

Braucht man nach 117.000 km mit einem Elektroauto ein neues? Ja und nein!

Unser Vereinsmitglied Bernd wohnt im Kraichgau "auf dem Dorf". Für's Pendeln zu einem Arbeitgeber mit mehreren Standorten in der Technologieregion Karlsruhe hat er sich Ende 2015 einen gebrauchten Citroen C-Zero (BJ2012, 24.000km) zugelegt. In den zurückliegenden Jahren hat er damit ca. 21-22tkm pro Jahr zurückgelegt und der Gesamtkilometerstand beträgt jetzt 117.500 km. Für Bernds Nutzungsprofil wird nach dieser Fahrleistung so langsam die Batteriekapazität knapp, speziell wenn er gerne auch häufiger zu Lehrgangsveranstaltungen, die nicht unmittelbar in der Region liegen, reisen möchte. Irgendwann werden Zwischendurch-Ladehalte dann auch zu unkalkulierbaren Zeitfaktoren.
Man kann nun sagen, dass nach dieser Kilometerleistung das Fahrzeug seinen ökologischen Rucksack auch beim gegenwärtigen, nur anteilig regenerativen, Strommix abgearbeitet habe. Dennoch würde das Fahrzeug selbst noch viele 10.000 km Dienst tun.
Leider ist unsere Kreislaufwirtschaft noch nicht ausgeprägt genug, um hier die technisch und ökologisch optimale Abhilfe - einfach ein neuer Batteriesatz - auch wirtschaftlich gangbar zu machen.
Somit wird dieser C-Zero wohl als Erst- bzw. Alltagsfahzeug durch .... einen neuen Seat Mii electric abgelöst werden, dem nach Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinsmitgliedern der Vorzug gegenüber einer Renault Zoé gegeben wurde. Deswegen muss man den C-Zero aber noch längst nicht verschrotten, und die ungewisse Lieferzeit des Neuen muss auch noch überbrückt werden...

Wie geht es dem Rennsolarmobil "Delphin"?

Im Prinzip gut! Mitte 2019 wurden die Bremsen neu befüllt und mit wartungsfreundlichen Entlüftungsventilen ausgestattet. "Neue alte" (wenig beanspruchte) abgelegte USV-Batterien stehen bereit. Die Bordcomputer-Speicherkarten haben neue Pufferbatterien bekommen, der Bordcomputer wurde überprüft. Und der Transportanhänger hat wieder frischen TÜV!

Anhängerkupplung am Elektrofahrzeug?

Die Hersteller unterstützen es meist nicht. Mit viel Geduld und den geeigneten Bezugsquellen geht es aber - StVZO-konform natürlich! Durch die hohe Zugfahrzeugmasse können im vorliegenden Falle sogar ungebremste Anhänger mit bis zu 750kg gezogen werden!

Was passiert, wenn in einem Elektroauto eine Batteriezelle (Frühausfall) kaputt ist?

So geschehen 2018 in einem Citroen C-Zero (BJ 2012, 25.000km) eines Vereinsmitgliedes. Die juristische Durchsetzung einer Gewährleistung (gerade an der 5-Jahres-Grenze) scheiterte leider. Hersteller und Werkstätten boten lediglich den Kompletttausch der Batterie zu ca. EUR 17.000,- an. Wirtschaftlich gesehen war also das Fahrzeug aufgrund einer einzigen defekten Batteriezelle nach fünf Jahren ein Totalschaden! Die Frage ist, ob man einen Fahrzeughersteller, der seine Kunden bei den entsprechenden Defekten bei einem wenige Jahre alten Fahrzeug mit einem wirtschaftlichen Totalschaden sitzen lässt, weiterempfehlen kann.
Nach langer Suche fand sich ein Privatbetrieb, der den technisch an sich unproblematischen Austausch der Zelle vornahm. Das Fahrzeug war danach wieder komplett fahrbereit!
Anschließend sollte das Fahrzeug, das ja aufgrund der Stillstandszeit durch ein Nachfolgefahrzeug ersetzt werden musste, veräußert werden.
Hier zeigte sich dann eine weitere Kinderkrankheit der Elektromobilität: Kaum ein Händler hatte Interesse, das Fahrzeug in Zahlung zu nehmen. Dies gilt aktuell allgemein für Elektroautos, da im Falle einer Kaufbatterie der Händler deren Leistungsfähigkeit und Restlebensdauer sehr schlecht einschätzen kann. Handelt es sich bei der Fahrbatterie um eine Mietbatterie, so muss der Händler die Miete für die Zeit, die das Fahrzeug bei ihm zum Verkauf bereitgehalten wird, bezahlen, ohne dafür einen Gegenwert zu erhalten. Insofern funktioniert bei Elektrofahrzeugen der am sonstigen Fahrzeugmarkt übliche Vorgang, einen Neuwagen gegen Inzahlungnahme eines Gebrauchtfahrzeuges zu erwerben, leider noch nicht.
Glücklicherweise konnte unser Mitglied dennoch von einem Privatkäufer einen angemessenen Wiederverkaufspreis erzielen.

Baden-Baden. Am Freitag, dem 28.06.2019, fand im Katholischen Gemeindehaus am Marktplatz ein Workshop statt, zu dem Jörg Zwosta, Vorstand der Mittelbadischen Energiegenossenschaft eG, eingeladen hatte. Motiviert durch die aktuelle Klimadebatte richtete sich die Veranstaltung besonders an Schüler, die auch in Baden-Baden aktiv an der "Friday For Future" - Bewegung teilnehmen. Obwohl in den sozialen Medien angekündigt und über den örtlichen Organisator der "Friday For Future" - Bewegung kommuniziert, wurde diese Zielgruppe vermutlich aufgrund der sonnigen Witterung leider nicht erreicht. Dennoch ergab sich ein reger Informationsaustausch unter den knapp 10 Teilnehmern des Workshops.

Bio-Gärtner Georg Schmälzle berichtete über natürliche Methoden zur Bodenverbesserung anstelle des Einsatzes synthetischer Dünger, die Verflechtung von Vieh- und Landwirtschaft und seinen Erfahrungen als Demeter-Bauer und regionaler Anbieter sowohl über den Großhandel als auch im Direktvertrieb. Es entspannten sich angeregte Diskussionen über vegetarische und vegane Ernährung, geeignete Methoden zur Bereitstellung von Phosphor und über aktuelle Schadstoffbelastungen auf landwirtschaftlichen Anbauflächen.

Bio-Gärtner Georg Schmälzle erläutert anhand von Wurzel- und Bodenproben natürliche Methoden zur Anreicherung des Bodens mit Humus

Für den Solarmobil Karlsruhe e.V. erläuterte Dirk Herrmann die Vor- und Nachteile verschiedener Antriebssysteme. Bereits ein Umstieg auf Gas als Energieträger reduziert die Luftschadstoffe erheblich. Das bestehende Gasnetz könnte aufgrund seiner hohen Kapazität der entscheidende Energiespeicher sein für regenerative Energien und hierbei über "Power to Gas" - Prozesse auch sinnvoll die Wasserstoffwirtschaft mit einbeziehen. Strom hingegen hat den wesentlichen Vorteil, daß der Verbraucher selbst die Möglichkeit hat zu wählen, aus welcher Quelle er seine Energie bezieht - bei Benzin und Diesel hat man hingegen keine Wahl. Und bei Nutzung ausschließlich regenerativer Stromquellen wie Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft ist heute auch individuelle Mobilität CO2-neutral möglich.

Manuel Gernsbeck stellte die Badische-Kraftwerk GmbH & Co. KG vor: Durch den Verbund dezentraler kleiner und mittlerer Anlagen zu einem "Virtuellen Kraftwerk" wird auf nachhaltige Weise Strom bereitgestellt. Der hohe Wirkungsgrad verbrauchernaher Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung trägt dabei entscheidend zur CO2-Einsparung bei. Als zukunftsorientiertes Unternehmen stellt man sich dort auch die Frage, was gerade die junge Kundschaft für besondere Erwartungen an "ihren" Energieversorger hat.

Im Hinblick auf die aktuelle Klimadebatte lag der Schwerpunkt aller Beiträge auf den Möglichkeiten zur Einsparung von CO2; hier finden sich sowohl im Bereich der Ernährung als auch im Bereich der individuellen Mobilität und der Energieversorgung erhebliche Potentiale für jeden Einzelnen.

Zum Abschluß der Veranstaltung wurden dann mit großem Interesse die auf dem Marktplatz ausgestellten Fahrzeuge besichtigt. Besonderer Blickfang war das Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeug "Mirai", das die Toyota Automobil Handels Zentrum GmbH Karlsruhe für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat.

Der Solarmobil Karlsruhe e.V. präsentiert auf dem Marktplatz Baden-Baden einen Elektroroller und als zukunftsweisendes Beispiel das mit reinem Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenfahrzeug "Mirai" von Toyota.


Auf Wunsch der Workshop-Teilnehmer haben wir aktuelle Veröffentlichungen zum Thema Elektroauto hier zusammengestellt.

23./24.03.2019 Energiemesse Kandel (CityEl, Zoé)

29.09.2018 Hambacher Forst: E-Mobil – Sternfahrt (Puma)

22.07.2018 Gernsbach: Fa. W-Quadrat, Tag der offenen Tür (Puma, C-Zero)

09.09.2018 Horb am Neckar: Stadtfest und EMobil-Treffen, Ausfahrt nach Calw (Zoe)

08.09.2018 Horb am Neckar: Stadtfest und EMobil-Treffen (C-Zero)

24.-26.08.2018 Aachen: 10. Euregiotour (CityEl)

28.07.2018 Waldmühle Rußheim: Elektromobile Mühlentage (Zoe, CityEl)

16.06.2018 Lambsheim, Fa. GAIA: Tag der offenen Tür (C-Zero)

21.05.2018 Johanniskreuz, Haus der Nachhaltigkeit: Tag der Elektromobilität (Puma, Zoe, CityEl)

18.-21.05.2018 Boppard: Frühlingsfahrt VERA (Aachen) (CityEl)

06.05.2018 Landau: Tag der Elektromobilität (2 x Zoe)

08.04.2018 Sinsheim: Fahrzeugtreffen Alternative Antriebsformen (Puma, Zoe, Ape „Calessino“)

03.+04.03.2018 Kandel: Energiemesse (Puma, Think, Zoe)

10.09.2017 Waiblingen: Energietag

09.09.2017 Horb: Stadtfest mit Elektrofahrzeugtreffen

29.07.2017 Waldmühle Rußheim: Elektromobile Mühlentage

21.‐23.07.2017 Dortmund: Tour de Ruhr, ISOR

September 2017, Stuttgart. Seit einiger Zeit wird unter den Elektroautofahrern fleißig über den „Sion“ von Sono Motors diskutiert. Besonderes Kennzeichen: Das Fahrzeug soll mit Solarzellen ausgerüstet werden, die den Fahrakku speisen.

Bereits in den 1980er Jahren hatten Elektroautofahrer damit experimentiert, sich Solarmodule auf Elektrofahrzeuge zu montieren. Die Erfahrung war, daß die dadurch geernteten Kilometer nur gering an Zahl waren. Lohnenswert schien es vor allem dann zu sein, wenn Fahrzeuge lange Standzeiten haben (gegen die Selbstentladung der Batterien) oder hauptsächlich auf Ultrakurzstrecken unterwegs sind. Oder wenn im Einzelfall für eine regelmäßig gefahrene Strecke gelegentlich der letzte Kilometer knapp wird und andere technische Lösungen nicht in Frage kommen.

Entsprechend wurden in kommerziellen Fahrzeugen bislang Solarzellen auch nur zur Gewinnung von Strom für Nebenaggregate, z.B. zur Kühlung des Fahrzeuginnenraumes eingesetzt. Hiervon hebt sich nun das Startup Sono Motors ab. Ob dies erfolgversprechend, von relevantem Nutzen und im angekündigten Gesamtpaket überhaupt wirtschaftlich umsetzbar sein kann, ist Gegenstand vieler Diskussionen in den Elektrofahrzeug-Foren. Es wäre schließlich das erste kommerzielle Fahrzeug, das die Bezeichnung „Solarmobil“ geradezu wörtlich umsetzt.

Ein Arbeitskollege, der schon seit einiger Zeit mit großer Zufriedenheit Elektro-Roller fährt, hat im September nun den Stier bei den Hörnern gepackt und an einer Probefahrt eines „Sion“ teilgenommen. Wir geben nachfolgen seinen persönlichen Eindruck wieder, der nicht mit der Meinung des Solarmobil Karlsruhe e.V. übereinstimmen muß. Auf die bereits allgemein bekannten technischen Eckdaten und Ausstattungsdetails wird nicht nochmals ausdrücklich eingegangen, diese können z.B. der Homepage des Herstellers entnommen werden. Vielen Dank an O.W. für den Bericht!

„Die Anfahrt zum Treffpunkt war kein Problem; obwohl Stuttgart angegeben war, fand die Probefahrt ein gutes Stück außerhalb auf einem Parkplatz statt. Dieser war wie erwartet an einem Sonntag ziemlich leer.

Die Sions, einer schwarz, einer weiß, stachen hier natürlich sofort heraus. Ebenso die zwei Tesla Model X, mit denen die beiden Sions auf Anhängern transportiert werden.

An einem Stand wurden nochmals die Mobilitätskonzepte vorgestellt (Powersharing, Ridesharing und Carsharing). Fünf Mitarbeiter von Sono Motors waren vor Ort, um Fragen zu beantworten und als Beifahrer bei Probefahrten. Jeder, der sich für die Probefahrt angemeldet hatte, bekam ein schwarzes Armband, mittig mit Firmenlogo und „Sono Motors“ weiß bestickt. Obwohl jeder nur fünf Minuten Fahrzeit hatte, sind sehr viele noch länger geblieben, um alles genau anzuschauen. Schätzungsweise waren immer ca. 40 Besucher am Stand.

Zum Fahrzeug selbst:

Der Kofferraum ist wie angekündigt riesengroß. Rücksitze sowie den Beifahrersitz kann man einzeln umklappen, vom Kofferraumdeckel bis zum Beifahrer sind es 2,60m.

Die Sitze der präsentierten Fahrzeuge waren noch keine Seriensitze und daher noch sehr weich. Die hintere Sitzreihe hatte noch nicht die richtige Höhe, dadurch sind die Knie in einem Winkel kleiner 90° angewinkelt. Platz nach oben hatte man allerdings massig, so dass eine Anpassung bis zum Serienfahrzeug kein Problem darstellen dürfte.

Die Solarzellen stechen beim weißen Modell deutlicher heraus, sind aber beim schwarzen Modell auch noch gut sichtbar. Sie lassen sich im Fall eines Defekts einzeln austauschen.

Mitarbeiter haben auch noch erklärt, dass entweder an Parksensoren für hinten oder an eine Rückfahrkamera gedacht wird. Bis jetzt sieht es so aus, als könnte die Rückfahrkamera das Rennen machen, da ein Bildschirm ohnehin eingebaut wird und solche Kameras in großen Stückzahlen nicht mehr als ca. 50Euro kosten.

Ein Alcantara-Dach ist schon integriert, in wieweit weitere Naturfasern im Innenraum einziehen werden ist noch offen - mit Sicherheit auch eine Preisfrage.

Für das Laden stehen ein Typ2-Stecker und ein CCS-Stecker zu Verfügung. Beim CCS-Stecker wird noch erprobt, eine Leistung von 80kW zu erreichen, aktuell sind es 50kW. Für das bidirektionale Laden stehen Schuko sowie Typ2 zu Verfügung, auch hier versucht man noch, von 6,6kW auf 11kW zu kommen.

Die vorderen Scheinwerfer stehen einzeln heraus; dies erspart Scheibenwischer und ist, da diese leicht zueinander versetzt sind, auch ein sehr schönes Designelement.

Das Moos im Lüftungssystem macht einen sehr guten Eindruck und sorgt für weniger Feinstaub und auch für eine gleichmäßige Feuchtigkeit im Wagen. Durch die LED-Beleuchtung entsteht auch eine sehr angenehme Atmosphäre. Die beiden Bildschirme machen schon einen sehr guten Eindruck. Ebenso die ersten Tests mit der App; sowohl das Heizen als auch das Kühlen des Wagens sowie der Batterie soll über diese App geregelt werden. Knöpfe soll es keine mehr geben.

Der Sion vermittelte auf den ersten Runden der Probefahrt ein sehr gutes Fahrgefühl. Er beschleunigt sehr satt und rekuperiert sehr stark, sogar bis zum Stillstand. Der Schwerpunkt war wie zu erwarten sehr gut durch die verbaute 35kWh - Batterie. Die Rekuperation soll auch so bleiben, ebenso der Schwerpunkt. Am Motor hingegen soll es noch leichte Änderungen geben.

Fazit:

Am Ende bin ich in meiner Meinung bestärkt, dass das Projekt Sion ein Erfolg wird. Es bleibt abzuwarten ob die vielen Neuerungen sich durchsetzen und so funktionieren wie man es erwartet. Das Auto sieht in Echt viel schöner aus als auf den in der Presse veröffentlichten Bildern, vor allem das Heck. Ich kann jeden nur ermutigen, eine Probefahrt zu buchen und das Projekt zu unterstützen.“

Bericht: O.W., 11.09.2017.
Eingestellt von D.H., 08.10.2017.

Am 18. und 19.03.2017 fand in der und um die Stadthalle Kandel die Energiemesse Kandel statt, die von der Stadt Kandel und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Kandel veranstaltet wurde.

Der Solarmobil Karlsruhe e.V. informierte im Foyer über die Elektromobilität und präsentierte gemeinsam mit befreundeten Fahrern auf dem Außengelände eine Vielzahl verschiedener E-Fahrzeuge:

  • 120km/h-Elektroroller "Puma"
  • 2-Sitzer PKW "Think"
  • VW-Golf Elektro BJ 1998 und brandneuen VW-Golf 6 Elektro
  • BMW i3
  • 7-Sitzer Nissan EV200

Zum 4. Mal fand vom 23. bis 25. September 2016 die größte elektrische Rallye Deutschlands rund um den Ammersee statt (http://www.eruda.de). Der Solarmobil Karlsruhe e.V. war mit zwei Fahrzeugen vertreten: Citroen C-zero (im Bild roter Pfeil rechts von der Mitte) und Elektroroller E-Rider "Puma" (im Bild roter Pfeil links unten).

eRUDA 2016

Bildquelle: http://www.eruda.de/wp-content/uploads/eRUDA-Drohnen-Luftaufnahme_BSR_Kaufering.jpg

S.Wü 2016-11-02